Energiesparleitfaden für Kommunen
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Die Berliner Energieagentur (BEA) hat in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützten Vorhaben untersucht, wie Energiespar-Contracting (ESC) durch den Einsatz von erneuerbaren Energien ökologisch sinnvoll erweitert werden kann. Die Ergebnisse präsentiert die BEA in dem Kurzleitfaden "Grünes Energiespar-Contracting".ESC ist für Kommunen und Unternehmen ein effektives und bewährtes Modell, Energiesparmaßnahmen und Emissionsreduzierung in größeren Liegenschaften erfolgreich umzusetzen. "Innerhalb eines ESC-Projektes verschiedene Erneuerbaren-Energien-Technologien anzuwenden ist eine komplexere Herausforderung als ein klassisches ESC-Projekt zu realisieren", sagt Udo Schlopsnies, BEA-Projektleiter im Bereich Consulting und ESC-Experte. Dies betrifft zum einen die Prüfung der technischen Voraussetzungen der Anlagen in der Projektvorbereitungsphase. Zum anderen müssen auch die Ausschreibungsunterlagen und der Energiespar-Garantievertrag (ESGV) inhaltlich angepasst werden.Entsprechend liefert der Leitfaden Checklisten und Hinweise für die Ausschreibung und Durchführung eines "grünen" ESC-Projektes. Darüber hinaus hat die BEA relevante Förderprogramme für erneuerbare Energien analysiert und geprüft, inwieweit diese innerhalb von ESC-Projekten wirksam eingesetzt werden können. Best-Practice-Beispiele veranschaulichen die mögliche Umsetzung grüner ESC-Projekte.Der Kurzleitfaden "Grünes ESC" baut auf dem von der BEA erstellten, vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) herausgegebenen Leitfaden "Energiespar-Contracting für öffentliche Liegenschaften" auf, in dem das klassische ESC-Modell ausführlich dargestellt ist. Im Leitfaden des HMUELV sind auch wichtige Musterdokumente enthalten.Hier geht es zum kostenlosen Download des Leitfadens.
Bildquelle: Berliner Energieagentur