Düsseldorf testet Erdanker
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Den meisten Stadtgartenämtern sind Erdanker und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Unterflurverankerung von Bäumen bekannt. Bestehende Unsicherheiten und Fragen lassen laut dem Sachgebiet Bäume der Stadt Düsseldorf viele Entscheider jedoch zögern, vom herkömmlichen Dreibock abzuweichen. Die Stadt Düsseldorf hat deshalb das Angebot des Unternehmens Meyerdiercks Erdanker aus Bremen genutzt und sich im Düsseldorfer Kurpark eine Probeverankerung mit dem Duckbill Erdanker demonstrieren lassen. Voraussetzung für eine Unterflurverankerung ist laut Anbieter eine durchschnittlich gute Qualität des Wurzelballens und gewachsener Boden, in den die Anker mit der Treibstange eingeschlagen werden. Der Zeitaufwand des Einbaus sei niedriger als bei der herkömmlichen Variante. Für die Erdanker spräche zudem, dass über Jahre hinweg keine Nachsorge nötig sei. An Straßen bzw. im Bereich von unterirdischen Versorgungsleitungen kann auf ein für die Dachbegrünung entwickeltes Verfahren zurückgegriffen und so auf das Einschlagen von Ankern verzichtet werden. Bei diesem Verfahren wird mit Karabinern und einer in der Baumgrube verlegten Baustahlmatte gearbeitet.
Der Gurt wird über den Ballen geführt und drückt den Baum an das Substrat in der Baumgrube.