Stadtwerke Leer: Mehrschichtsystem während der Corona-Zeit

Mehrschichtsystem, Mindestabstand und Überstundenabbau steht in Leer auf dem Plan. Trotz der Corona-Krise versuchen die Mitarbeiter des Baubetriebshofes dort ihr Arbeitspensum zu erfüllen.


Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Arbeit des Baubetriebshofs der Stadt Leer aus. Die Aktivitäten wurden zwar etwas zurückgefahren, aber die Mitarbeiter des Baubetriebshofes versuchen, ihr normales Arbeitspensum zu erfüllen. Die Personalstärke wurde reduziert, damit vor allem ältere und/oder vorerkrankte Mitarbeiter vorübergehend zu Hause bleiben können. Möglich ist das durch das Abbauen von Überstunden und durch Urlaub, aber auch dadurch, dass die Option, Minusstunden anhäufen zu dürfen, sehr deutlich ausgeweitet worden ist. Sofern es der Tätigkeitsbereich zugelassen hat, wurden zudem so viele Mitarbeiter wie möglich ins Home-Office geschickt.
„Um Kontakte zwischen unseren Mitarbeitern untereinander zu minimieren, hat der Baubetriebshof in Abstimmung mit dem Betriebsrat vorübergehend ein Mehrschicht-System eingeführt. Darüber hinaus wird maximal in Zweier-Teams gearbeitet, wobei die Mitarbeiter angehalten sind, den Mindestabstand zueinander einzuhalten“, sagt Claus-Peter Horst aus dem Stadtwerke Vortand.

Dazu kommen ergänzende Vorgaben. So dürfen große Sozialräume wie zum Beispiel die Umkleidekabinen maximal von fünf Personen gleichzetig betreten werden, wobei auf ausreichenden Abstand zu achten ist. Auch für die Frühstücks-, Mittags- und weitere Pausen gilt es, direkte Kontakte zu vermeiden. Ein Zusammenkommen mehrerer Mitarbeiter auf engem Raum ist untersagt. Die Mitarbeiter sind auch angehalten, jeweils unterschiedliche Pausenzeiten zu nutzen. „Für Besucher ist der Baubetriebshof ohnehin gesperrt, um Publikumsverkehr vermeiden. Was die Handwerker betrifft, die uns derzeit zur Verfügung stehen, nutzen wir ‚die Gunst der Stunde‘ und lassen sie verstärkt in den leerstehenden städtischen Schulen Sanierungsarbeiten erledigen, die sonst in den Ferien anstehen würde. Wir fahren derzeit auf Sicht“, sagt Claus-Peter Horst. Soll heißen: Nahezu täglich wird die Lage entsprechend der Situation in Sachen Corona-Krise besprochen, um über weitere Veränderungen und Anpassungen zu beraten.

Zusätzliche Aufgaben, die sich aus der Corona-Krise ergeben, müssen die Baubetriebshof-Mitarbeiter nicht wahrnehmen. Allerdings führen sie bei den Spielplätzen nach wie vor die wöchentlichen Sichtkontrollen durch. In diesem Zusammenhang überprüfen sie natürlich auch, ob das Betretungsverbot eingehalten wird.

Stephan Keppler, Redaktion KommunalTechnik

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