Dorfentwicklungsprogramm 2019 in Hessen

Kommunen in Hessen können sich für das Dorfentwicklungsprogramm bewerben. Ziel ist, die Dörfer für die Zukunft aufzustellen und attraktiv zu halten.
haende-zusammenhalt
Verschiedene Förderprogramme unterstützen Kommunen im ländlichen Raum. Foto: Archiv

Der ländliche Raum solle auch in Zukunft lebenswert für Jung und Alt sein, so Umweltministerin Priska Hinz. Verschiedene Förderprogramme sollen die Kommunen unterstützen, darunter das Dorfentwicklungsprogramm. Über dieses werden u.a. soziale und kulturelle Vorhaben wie Dorfläden und -cafés, Mehrgenerationentreffs und Vorschläge für Innenentwicklungsprozesse gefördert.

Die Förderung gilt für eine Dauer von acht Jahren und pro Jahr stehen etwa 27 Millionen Euro an Fördermitteln von EU, Bund und dem Land Hessen zur Verfügung. Derzeit werden 127 Dorfentwicklungsschwerpunkte gefördert, acht weitere sollen aufgenommen werden. Die Bewerbungsunterlagen sollen Problemlagen, Gesamtsituation, bisherige Entwicklungen und Zielvorstellungen enthalten. Weitere Informationen gibt es bei den Fachbehörden der jeweiligen Landkreise.

Allerdings können sich nicht alle Dörfer Hessens bewerben. Sie müssen Teil folgender Landkreise sein:

- Landkreis Bergstraße (außer Biblis, Birkenau, Bürstadt, Einhausen, Groß-Rohrheim, Lampertheim, Lorsch und Viernheim)
- Landkreis Darmstadt-Dieburg (außer  Erzhausen, Griesheim, Pfungstadt und Weiterstadt)
- Hochtaunuskreis (außer Bad Homburg, Friedrichsdorf, Königstein, Kronberg, Oberursel und Steinbach)
- Landkreis Gießen (außer Kernstadt Gießen, Stadtteile von Kleinlinden und Wieseck)
- Landkreis Limburg-Weilburg
- Odenwaldkreis
- Werra-Meißner-Kreis
- Wetteraukreis (außer Bad Vilbel, Karben, Rosbach und Wöllstadt)

Quelle: Europaticker